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02 März 2022

Wieder mal ein Schwung Kinderkleider


 Leider gibt es die Menschenskinder-Linkliste nicht mehr. Aber ich habe eine neue Liste gefunden, wo ich selbstgemachte Kinderkleider verlinken kann. Ohne Verlinkung macht es ehrlicherweise kaum Spass einen Blogpost zu verfassen. Und ohne Spass auch keine Motivation...

 

Irgendwie habe ich immer gegen Ende einer Kleidergrösse Panik, dass der Kleine zu wenig Kleider hat. Und da ich Lust hatte zu nähen, habe ich ihm dann auch einen Schwung Pullover genäht. Die Grösse ist noch reichlich grosszügig bemessen. Vorallem die Arme sind noch etwas zu lang. (Achtung ev. Werbung) Der Schnitt ist aus dem Klimperkleinbuch Babyleicht nähen, welches ich mir mal von meinem Mann zu Weihnachten gewünscht habe.

Die Stoffe, die ich dafür verwendet habe, sind mehrheitlich von Altkleidern stammend. Etweder bekommen oder selbst einfach nicht liebgewonnen...

Der Paris Pullover habe ich während unserer Bretagneferien gekauft. Er war mir immer etwas zu kurz und hatte noch dazu nur 3/4 Ärmel, was bei meinen Affenarmen noch etwas kürzer ist. Ich hatte schon in einer Rettungsaktion ein knallgrünes breites Bauchbündchen angenäht. (einfach weil keine andere Farbe da war). Aber das hat (wohl verständlicherweise) nicht viel gebracht. Und da ich mal gehört habe, dass ein Kleidungsstück nach 30 maligem Tragen erst richtig nachhaltig wird, habe ich mutig die Schere genommen und zugeschnitten. Das Bündchen kommt von einen Jäckchen, welches ich von meiner Schwägerin übernommen habe, lange getragen habe. Und das dann leider dem Poolmittel (= Chlorirgendetwas, zumindest bleichend) zum Opfer gefallen war. Ich habe um die "Bleicheflecken" herum geschnitten.

Der graue Pulli habe ich von meiner Tante bekommen. das Problem hier ähnlich: 3/4 Ärmel, dafür aber eher weit geschnitten... gut um möglichst viel Stoff daraus zu gewinnen. Ärmelabschlüsse konnte ich sogar übernehmen...

Für den 3. Pullover bekam ich vor bald 2 Jahren einen Resten Kinderstoff von einer Freundin geschenkt und der braunviolette Stoff war mal ein sehr komisches Oberteil, welches ich von der Mutter einer anderen Freundin geschenkt bekommen habe.


Weiter habe ich noch 2 Schnittmuster für Hosen gekauft, einerseits die Motti Jeans und ein anderes dessen Name mir jetzt gerade nicht einfällt. Wieder aus einer alten Hose von mir, bei welcher meine Flickkünste (wirklich nicht besonders ausgeprägt, wenns ums wifeln geht) versagt haben...

Ich konnte sogar den Bund und das Knopfloch übernehmen. Die Gürtelschlaufen vorne haben schon von anhin super gepasst, sodass ich hinten noch eine weitere im gleichen Abstand anfügen musste... Auf jeden Fall hat das verwerten grossen Spass gemacht!


Zu guter Letzt noch ein neues Babynest mehrheitlich frei nach dieser Anleitung. Wobei ich mir schon beim ersten Babynest selbst vor 2 Jahren sehr viele Gedanken über die Masse gemacht habe. Der Nilpferdstoff ist tatsächlich ersteigert, die Jeansunterseite kommt von einer alten Jeans, die ich, nachdem ich sie wieder von der Tante übernommen habe, selbst lange und gerne getragen habe.

So nun ist wieder ein Schwung Kleidung verbloggt. Was dann noch folgend wird irgendwann ist ein gestrickter Pullover und sofern ich dran denke, die gestrickten Neugeborenengeschenke für Freundinnen...



01 Juli 2020

Me Made Mittwoch 7 im Juli 2020

Eigentlich wollte ich diese Bilder schon im Juni dem Me Made Mittwoch beisteuern. Die Bilder wurden auch am Pfingstmontag gemacht. Allerdings haben sie es nicht geschafft, von der Kamera auf die Festplatte zu wandern.
Es ist eines meiner Lieblingssommershirts, super luftig ohne sich nackt zu fühlen. Es ist eines meiner ältesten selbstgenähten Kleidungsstücke, die ich immer noch trage.
Es ist Shirt 102 aus der Burdastyle 5/2011. Allerdings habe ich die Länge dem vorhandenen Stoffstück aus dem Fundus meiner Mutter angepasst. Es ist einer dieser Stoffe, die man nicht bügeln soll. Deshalb verzeiht er wohl so manchen Anfängerfehler. Beim einen Ärmel habe ich einfach auf den Fadenlauf gepfiffen, damit es noch gereicht hat. Die Versäuberung des Armausschnittes habe ich auch irgendwie gemacht.
Eigentlich sind es auch nicht so meine Farben. Sie sind zu klar. Aber ich habe irgendwo vor 100 Jahren mal in einer Mädchen-Zeitschrift gelesen, dass Rot und Blau immer gehen...
Der Rock ist gekauft. Auch so ein Lieblingsteil, welcher immer irgendwie passt. Wenn ich mal in ein Zeitloch falle, dann wird dieser durch einen selbstgenähten ersetzt... Aber bis dann hält dieser hoffentlich durch.

Die Fotos sind nach dem Heimkommen von unserem ersten (wenn auch nur kurzen) Ausflug/Ausfahrt ohne Baby gemacht worden. Wir waren ein Dessert essen gegangen. Das Auto ist ein MG Midget und hat wie immer einige Blicke auf sich gezogen. Als wir das Auto wieder zur Rückfahrt startklar machten kam eine Familie mit kleinem Jungen und Baby vorbei. Die Mutter sagte zum kleinen Jungen: "Hast du das kleine Auto gesehen?" Der Junge sagte zur Mutter: "Ja, das ist noch ein Baby."
Und so verlinke ich euch diese Beitrag im MeMadeBlog.




29 Mai 2020

Baby-Outfit 2

So nun zu den nächsten Werken, die ich für den kleine Fuchs gemacht habe. Diese sind alle aus dem Buch Klimperklein Babyleicht. Das Buch ist aber selbst gekauft, respektive ich habe es von meinem Mann zu Weihnachten geschenkt bekommen. Daher keine Werbung...
Ich hatte von meiner Schwägerin, der Patentante/Gotte des kleinen Fuchses ein älteres nicht mehr gebrauchtes Kapuzenjäckli bekommen. Es war das, was vom Verflossenen zurückblieb. Da ich keinen Stoff kaufen wollte, aber unbedingt das Schnittmuster für die Strampelhose mit Füssen ausprobieren wollte, habe ich es auseinander genommen. Feinsäuberlich den Reissverschluss und die Bauchtaschen abgetrennt. Die Schnittmusterteile habe gerade so ganz knapp auf die beiden Vorderteile gepasst. Naja eigentlich genau nicht ganz, aber ich wollte unbedingt also...
Da ich dann aber irgendwie zwei ungleich lange Beine hatte und sowieso, habe ich anstelle der Füsse einfach ein Bündchen angenäht. Geht ja auch. Im Nachhinein bin ich ganz froh darüber, da es mich nervt, wenn die Füsse irgenwo im Bein stecken und nicht wo sie hingehörten... Und so passt es eventuell auch etwas länger... Hier das Ergebnis:


Weil mir das so gut gefallen hat, habe ich dann noch zwei weitere Strampelhosen ohne Fuss genäht. Auch hier habe ich Material aus dem Vorrat genommen. Der grauweisse Stoff und die Knöpfe des blauen Stramplers war mal eine Hose von mir. Die habe ich im verrissenen Zustand vor knapp zwei Jahren wieder aus den Flitterwochen in Namibia nach Hause genommen, um dann irgendwann etwas für den geplanten Nachwuchs zu nähen :-). Der blaue Stoff war ein Kleid, dass irgendwie nicht mehr so meinem Stil entsprochen hat, zu mädchenhaft...irgendwie abgelebt... und trotzdem heiss geliebt und deshalb ein zweites Leben geschenkt bekommen... Wenn auch nur ein kurzes weil inzwischen auch schon wieder zu klein...
E voilà:
aus demselben Buch habe ich auch noch ein Wickelbody genäht. Gefällt mir eigentlich ganz gut, ausser dem vielen Schrägband annähen.. und dass es so viele Knöpfe benötigt...

Der Post geht wie die letzten vorangegangenen auch zur Menschenskinder-Linkliste.

14 Mai 2020

Des kleinen Fuchses Nestchen

Fast ein Jahr nach dem letzten Post geht es hier weiter. Wieso habe ich so lange nicht mehr geschrieben? Tja, erst war es Sommer. Dann waren wir noch in den Ferien und dann war ich schwanger...
Jetzt ist der kleine Fuchs da. Schon 8 Wochen lang... ziemlich genau zu Beginn des Lockdowns hat er sich gemeldet. Dadurch ist vorallem die erste Zeit sehr ruhig verlaufen. Wir hatten keine Besuch im Spital. Es durfte sowieso nur der Papi rein. Aber zum Glück durfte der das. Kurz später wurde sogar der Besuch des Kindsvaters verboten, allerdings nur 1 bis 2 Wochen lang.

Im Vorfeld habe ich also einiges vorbereitet. Die Wiege hatte der Grossvater schon über 30 Jahren für den Papafuchs gedrechselt. Da die Stäbe relativ weit auseinander liegen, habe ich eine Bettumrandung rundherum genäht. ich habe den Stoff und das Vlies einfach und auch ziemlich schludrig zusammengenäht, die Abstände sind so lala Handgelenk mal Pi, und dabei versucht möglichst gerade Nähte zu bilden. Das hat nicht ganz überall geklappt. Aber für genaues Arbeiten hatte ich grad keine Energie. Dann habe ich das Ganze einmal gefaltet und mit einem Schrägband versäubert. Ich war mir über den Nutzen nämlich nicht ganz im klaren und falls es nichts werden würde, könnte ich immer noch das Schrägband entfernen und eine Babydecke daraus nähen. Eigentlich hasse ich ja Schrägband annähen, aber die Alternative Wenden fand ich jetzt auch nicht so prickelnd...

Aus denselben Stoffen habe ich auch ein Nestchen genäht. Ich habe mir diverse Anleitungen für das Nestchen angesehen. Am meisten hat mich wohl diese Anleitung inspiriert. Ich habe den Stoff im November oder Dezember bestellt. Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass dieser eher winterlich oder gar weihnachtlich daher kommt (Päckchen und Dampfende Teetassen)... Aber bis jetzt hat es das Baby noch nicht gestört ;-)


Ich war sehr unschlüssig ob wohl 500g Soft Flocks reichen würden, ich wollte nicht wahnsinnig viel übrig haben, deshalb habe ich nur 1 Pack gekauft... Nun, es hat nicht gereicht... Aber zum Glück hatte ich noch 1 Kisseninlet vom gelben Schweden, welches ich dann halt dazu genommen habe.

Ich habe die Liegefläche nicht gequiltet, das war mir eine zu mühsehlige Übung, damit das Vlies aber nicht verrutscht beim Waschen, habe ich es sehr grosszügig zugeschnitten und in die Teilungsnaht gelegt. funktionniert super!

Im Grossen und Ganzen habe ich für das Nest erstaunlich wenig Zeit gebraucht. Das Planen und Überlegen wie gross und lang etc. es werden sollte, hat wohl circa gleich viel Zeit in Anspruch genommen, wie das Nähen selbst. Am längsten gedauert hat das Annähen des Webbandes und das Schliessen der Naht vorne mit der Hand. Aber es ist wirklich hübsch geworden. Da bin ich richtig stolz auf mich!
Da das ganze nun wirklich weder rosa noch hellblau ist geht der Post auch zur Menschenskinder-Link-Party.

05 Juni 2019

Me made Mittwoch

Mehr Bilder als Worte: Ausflug nach Sursee an den Sempachersee in memade Bluse und Rock:




 

verlinkt beim Memademittwoch

08 Februar 2018

Rucksack in progress 1

Ich tu's wirklich, ich nähe mir einen Rucksack. Und dies, nachdem ich mich jahrelang geweigert habe Rucksäcke als Taschenersatz zu akzeptieren...  Manchmal ist es erstaunlich wie frau ihre Meinung ändern kann.
Angefangen hatte es damit, dass mir bewusst wurde, dass meine Rückenverspannungen auf der Seite stärken waren, wo ich in der Regel meinen Habersack meine Tasche trage. Da hatte das Licht zimlich lange bis es aufgegangen war...
Weiter mehr oder weniger unabhängig davon hatte ich meinen Rucksack den ich vor 16 Jahren im Handarbeitsunterricht genäht habe regelmässig gebraucht, wenn wir an den See oder auf See gingen. Er hatte so ein gutes Format und lag so gut am Rücken...(ja, Konsequenz ist nicht meine Glanzeigenschaft...)
Deshalb kam dann irgendwann der Entschluss ich näh mir einen Rucksack den ich aber auch als (Hand)tasche tragen kann. Und so konnte die Recherche beginnen.
Irgendwann sah ich auf Printertest den Fotorucksack von Kelly Moore. Und ich wusste: diese Reissverschlusslösung soll es werden.

Schlussendlich konnte ich folgende Wunschparameter festlegen:
  • Kastige Form
  • Grosses Aussentaschenfach
  • schlichtes Design
  • einige Innentaschen, einerseits wie die Innentasche meiner Ewa von Machwerk, andererseits auch ein grosses Fach für einen A4 Block und ein kleines Reissverschlussfach innen, sowie ein Karabiner zum Fixieren eines Schlüssels
  • auch als Tasche tragbar
Das letzte Kriterium liess ich dann wieder fallen, weil ich doch nicht so sicher bin, ob ich diese Option wirklich benützen würde, und ich mir auch nicht genau vorstellen konnte, wie ich das genau bewerkstelligen könnte.

Die Zeit ergab, dass ich aufgrund einer Schulung zu einer Bahnfahrt nach Wädenswil kam, mit Umsteigen in Zürich. Rucksäcke sind ja offensichtlich wirklich in...Ich habe jeden Rucksack der mir vor die Augen kam so gut wie möglich studiert. Und ich muss sagen, wenn mir dann das Nähen nur halb so viel Spass bereiten wird ,wie die Recherche, dann wird das ein Fest!
Leider bin ich aus Gründen der Aufschieberitis und auch weil ich momentan wieder im Geschäft viel zu tun habe, noch nicht so weit wie ich es mir wünschte. Deshalb habe ich mir schon mal die durchdachten Arbeitsschritte aufgeschrieben. Ich habe nämlich gelernt, bewusst in Etappen nähen, führt schneller zum Ziel. Ich habe mir sozusagen eine Nähanleitung geschrieben. Wenn diese dann fertig ist und der Rucksack auch, kann ich sie bei Bedarf gerne auch zu Verfügung stellen.

Soweit so gut. Das Ziel ist es zur nächsten Schulung in Wädenswil am 22.3. den Rucksack einsetzen zu können. Ich werde die Forschritte dokumentieren!

Die Links sind übrigens absolut keine Werbung und dienen nur zum besseren Verständnis!

20 Februar 2013

Me made Mittwoch 3

So, ausnahmsweise sogar gut vorbereitet beglücke ich euch mit einem weiteren Beitrag zum Me made Mittwoch. Heute einmal ganz in blau, weil blau geht ja eigentlich immer, und kommt in meiner Hitliste direkt hinter dem abgetönten Himbeerviolett...So nun aber zu meinem Outfit:
Das Jäckchen ist nicht 100% selbstgemacht, aber ich habe sehr viel daran verändert. In seinem früheren Leben war es mal ein relativ ungeliebter, grundsätzlich eher etwas zu breiter Nicki-Pullover. Irgendwann habe ich mich dann dazu entschlossen ihm noch eine zweite Chance zu geben. ich habe beherzt das Vorderteil ver- und zu geschnitten, dass es ungefähr einen schönen Ausschnitt hat. Dann habe ich eine Knopfleiste drangebastelt, übrigens aus einer dem Velo zum Opfer gefallenen braunen Baumwollstoffhose.
Damit das Ganze nicht mehr so total aus Streifen besteht habe ich von Hand (!) einige Blumen draufgenäht. Einerseits habe ich dazu nochmals den Hosenstoff genommen, andererseits  ein abgeschnittenes Hosenbein einer alten Hose meines Vaters aus dem Fundus meiner Mutter. Da dies ein Jeansstoff war, habe ich mir die beiden unterschiedlichen Seiten zu nutzen gemacht. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Resultat. Das einzige was ich zu mäkeln habe ist, dass an der Weite so gut wie nichts geschehen ist, da ich ja die Knopfleiste überlappt habe (das hatte in meinem Kopf zuvor irgendwie anders funktionniert). Die Knopfleiste selbst war meine erste Knopfleiste und ich war mächtig stolz auf die doch einigermassen ansehlichen Knopflöcher ;-).

Darunter trage ich echt Me made, wobei die Kombination bei offenen Jäckchen nicht jedem gefällt. Ich bin mir selbst nicht ganz sicher, ob ich die Kombination im Sommer, wo die Wahrscheinlichkeit grösser ist, dass ich das Jäckchen offen habe, tragen würde. Für den Winter finde ich es aber total in Ordnung, und unter der Schürze in der Apotheke siehts sowieso keiner...
Es ist mein allererstes T-Shirt aus einem wunderschönen Jerseystöffchen. Ich habe den Schnitt von einem Kaufshirt abgenommen, leider habe ich dabei dem Halsausschnitt selbst dazugebastelt, dementsprechend dürfte der noch ein bisschen anders/schöner sein. Alles in allem finde ich es aber total schön und mehr als nur tragbar.

Was die anderen heute so tragen könnt ihr hier sehen!

08 Oktober 2012

Wintermantel-sew-along 4: Zuschneiden und Einlage

Wie bringe ich das Zuschneiden, und schlimmer, das Einlage-Aufbügeln hinter mich?

vorab schon einmal der Hinweis: Ich habe diesen Text schon am Freitag geschrieben.
Tja, das zuschneiden ging ganz gut! Ich war ehrlich gesagt, zimlich erstaunt, dass es so schnell ging...das ist ja eigentlich positiv, hat aber wahrscheinlich auch damit zu tun, dass ich einen relativ einfachen Schnitt gewählt habe, und deshalb relativ wenige Teile mit vielen geraden Kanten habe. Da ich ja abweichend vom vorgeschlagenen "Stoff" kein Pelzimitat verwende, und deshalb zum Teil auch im Stoffbruch zuschneiden konnte, habe ich auch weniger Stoff verbraucht, der Rest reicht jetzt noch für, naja, mal schauen was...

Da ich ja hier keine Nähmaschine (und im übrigen auch kein Bügelbrett, das steht schon länger auf der "zu besorgen"-Liste) zur Hand habe muss ich mir die Arbeiten ein wenig einteilen. Ich werde also voraussichtlich schon dieses Wochenende damit beginnen, die Teile zusammen zu nähen. Das Aufbügelnd der Einlage geht vermutlich auch besser mit einem richtigen Bügelbrett als mit einer improvisierten Variante aus (zu tiefem) Wohnzimmertisch, Duvetbezug und Molton als Unterlage. Deshalb habe ich dies auch gar nicht erst versucht, sondern werde das dann zuhausezuhause machen...

Nachtrag: das Aufbügeln ging zimlich gut. Im Fundus meiner Mutter ist übrigens noch ein Pack Reissverschlüsse aufgetaucht jetzt muss ich mich entscheiden zwischen schwarzem Kunststoff und rot/goldenem Metallreissverschluss...

Hier geht's zu den anderen Damen...

24 September 2012

Wintermantel-Sew-along Teil 1 & 2

ha, ich mach nun also auch mit beim Wintermantel Sew along, entschieden ist das eigentlich schon länger, aber die Zeit zum Bloggen hat mir leider gefehlt, d.h. eigentlich fehlt sie mir immer noch. Aber glücklicherweise habe ich einen kleine Vorsprung, ich habe nähmlich schon letzten Montag eine grosse Stoffbestellung gemacht, worin auch der Stoff für den Mantel enthalten war, am Freitag war dannn das Packet da...und ich bin herumgetanzt wie eine Wilde...
Nun ja, soweit so gut, eigentlich jetzt aber zu dem Teil der nun ansteht: ich werde voraussichtlich den Mantel 116 aus der Burda 12/2011  nähen, und nein ich werde ihn nicht aus Fellimitat oder sogar Fell nähen, igitt, ich habe ganz anderen tollen Stoff...Im Heft hat er auch keinen Verschluss, aber ich denke ich werde ganz einfach den Beleg weglassen und einen Reissverschluss zwischen Futter und Aussenstoff nähen! Wobei ich mir über das "einfach" noch so meine Gedanken machen muss...

Was nun als nächstens ansteht: ich muss mich auf die Suche nach einem schönen, passenden und am besten noch günstigen Futterstoff machen, hat jemand eine Idee? vielleicht doch noch etwas flauschiges?

Viele Grüsse aus der Schweiz (wo grade der Herbst in vollen Zügen Einzug hält...)