16 April 2017

FJKA 17 Teilfinale

Gut nun bin ich also wieder zurück aus Japan. Viele tolle Eindrücke. Viel Erlebtes. Viele Fotos die es zu sortieren gibt...
Ich habe sogar Stoff gekauft! Ich vermute die Verkäuferin sprach kaum ein Wort englisch. Es ist eigentlich schon erstaunlich wie gut man sich verständigen kann, obwohl man kaum gemeinsame Wörter hat. Und in diesem Fall je nachdem auch keine wirklich gemeinsame Schrift.

Diese 4 Stoffe habe ich mir gekauft!

Optisch unterscheidet sich ein japanischer Stoffladen nicht gross von einem schweizer Laden.
 Nun, ich hatte gehofft ich könnte während dem langen Flug stricken. Mit den Holzstricknadeln konnte ich die Arbeit im Handgpäck mitführen. Da hat nie jemand etwas gesagt oder auch nur ein zweites Mal geschaut. In meinem Fall war das überhaupt kein Problem. Aber der Hinflug war ein Nachtflug, also wurde es irgendwann einmal dunkel und ich habe mich dem allgmeinen Druck gebeugt und habe auch etwas geschlafen (was wohl auch eine gute Entscheidung war). Deshalb bin ich da schon kaum dazu gekommen. In Japan selbst habe ich dann immer während der Fahrten im Shinkansen gestrickt. Da hat man ja immer genug Platz und die Fahrten haben immer eine Weile gedauert, so dass es sich auch gelohnt hat die Arbeit hervor zu nehmen.
Beim Rückflug hatten wir dann einen Tagflug. Aber irgendwie hatte ich kaum Lust zu stricken. Alles in allem bin ich zimlich gut voran gekommen. Das Ziel in Japan fertig zu werden, war wohl doch etwas hoch gesteckt. Deshalb bewerbe ich mich hiermit für das Finale der Herzen! :-)
Und das ist mein Stand bis heute:
Der Körper ist fertig!

Hier kann man die Schleifen wieder gut erkennen!
Der Körper ist fertig. Das Arbeiten war wie erwartet genug abwechslungsreich, aber nicht zu mühsam. Der Rücken ist glatt rechts gestrickt und um der Kastenform etwas mehr Spielraum zu geben gibt es an der Seite jeweils einen Streifen Rippchen.
Die Ärmel werde ich glatt rechts stricken. Einer ist schon angefangen, den werde ich aber noch einmal aufribbeln. Ich möchte eine jetzt doch eine Armkugel. Dann kann ich mir jetzt ja noch überlegen, ob ich einen Musterstreifen über den ganzen Ärmel laufen lasse. Dass würde wieder etwas Abwechslung bringen. Ich werde ihn mit einem Maschenspiel stricken, da ich ja oft in der Mittagspause stricke und der Pulli doch schon zimlich Volumen hat. Der Pulli verlinke ich zum FJKA.
Zum Schluss habe ich noch ein Bild von einem japanischen Abendessen. Soba Nudeln waren das glaube ich...

05 März 2017

Auf den Nadeln März 17 und FJKA 17

Hallo zusammen
Wieder mal nach längerer Pause mache ich mich daran einen neuen Post zu schreiben.  Momentan bin ich jeweils in der Mittagspause und abends (vor dem Fernseher) fleissig am stricken. Einerseits an einem Frühlingspulli aus einem sehr speziellen Garn von Lang Yarns, nämlich Moina. Das Garn ist von demher speziell, als dass es sehr elastisch ist. Es ist im Grunde ein mit einem Viskose/Seide umstrickter Polyamidfaden. Dadurch denke ich entsteht die Elastizität und auch den schönen Schimmer. Das Finden der richtigen Nadelstärke war aber dadurch schon eine zimliche Herausforderung. Ich hatte mich nach dem Kauf mal im Internet auf die Suche nach Projekten mit dem Garn gemacht. Habe aber kaum etwas gefunden, ausser ein kurzer Kommentar, wo in etwa steht, dass das Garn sich anfühlt, wie mit einem Gummiband zu stricken. Ich finde allerdings es strickt sich recht gut, und fühlt sich so schön weich an!


Das Muster für den Pulli habe ich in der "Diana spezial Strickmuster" gefunden. Diese wurde vermutlich neu aufgelegt, wenn man so die Schnittformen der Modelle betrachtet. Aber das macht ja nichts, da ich grundsätzlich immer rechnen muss, weil ich selten das Originalgarn habe und ich sowieso recht locker stricke. Oft nehme ich dann aus einer Zeitschrift die Form und aus der anderen das Muster.
Ich habe mal mein Regal nach Musterbüchern durchforstet, welche vorallem Muster enthalten und nicht unbedingt ganze Modelle. Das ist dabei rausgekommen,
Ganz hinten Links ein Schullehrmittel 2. Auflage 1972: Handarbeit in Schule und Haus, Dieses war das Buch meiner Tante, aber meine Mutter hatte dasselbe. Das Brigitte Häkeln ist auch ganz ein interessantes Exemplar, welches ich einmal auf dem Flohmarkt ergatterte.

Weiter habe ich noch eine angefangene 2, Socke auf der Sockenwundernadel in einer gewöhnungsbedürftigen Farbkombination, aber der Empfänger hat gemeint, dass er sie trotzdem anziehen wird, sodann...
Diesen Post verlinke ich zu Auf den Nadeln März von Maschenfein und zum FJKA auf dem MeMadeBlog

13 Januar 2016

Muster-(Mittwoch) 5

Zum heutigen Mustermittwoch zum Thema Schnee und Eis zeige ich heute mal wieder bemaltes Porzellan. Die Pinguine waren (in weiss) ein Geschenk meiner zukünftigen Schwiegermutter zur Weihnacht 2014. Ich hatte sie im Porzellanmalkurs bewundert. Als ich sie dann geschenkt bekam, wusste ich aber nicht so recht, was mit ihnen anfangen. Eine andere Schülerin hat sie für ihren Enkel naturalistisch bemalt. Das fand ich zwar schön aber irgendwie auch langweilig. Deshalb habe ich irgendwann mal die diversen Hefte, die sie im Kurslokal aufgelegt hatte, durchgeblättert und bin auf eine bemalte Glasuhr gestossen. Es war eine Frau mit einem Rot-Weiss längsgestreiften Kleid das bunte und weisse Kreise drauf hatte. Da wusste ich, dass ich sowass in der Art für die Fracks meiner Pinguine wollte. Aber nicht (nur in rot).
Ich habe dann zuerst mit schmalem Klebeband die weissen Streifen weg geklebt und dem ersten Pinguin sein Frack gestupft. Das blau hat mir so gut gefallen, dass ich beschloss alle in blau zu machen. Danach habe ich die Klebebänder entfernt und mit dem Wipe-out und einem sauberen Pinsel Kreise wieder ausgewaschen. Danach ging es zum ersten Brennen. Als weiterer Schritt wurden schwarze und weisse Kreise aufgetragen. Die Brust wurde in Metallic-Hellblau gestupft. Nach einem weiteren Brand kam das Ornament auf der Brust hinzu und als Schlusspunkt überredete mich meine zukünftige Schwiegermutter zu silbernen Füssen und Schnäbeln. Ich glaube ich hätte diese schwarz gemalt oder so...
Nach der langen Entstehungsgeschichte aber nun zu den Bildern, welche mir mein Verlobter aufgenommen hat:
Die ganze Familie als Gruppe

Der kleine der gerne auf dem Bauch den Hügel runter rutscht...

Der Aufseher

Detail von der Brust

Vogelperspektive
Diese bunten Vögel schicke ich nun heute zum Mustermittwoch bei Michaela.

07 Januar 2016

Buchbesprechung 1

Hallo zusammen,
zum neuen Jahr habe ich mir unter anderem vorgenommen, wieder mehr zu lesen und vorallem etwas darüber zu schreiben. Ich bin nämlich eine Schnellleserin und muss manchmal aufpassen, dass ich den ganzen Inhalt der Bücher mitbekomme. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich ein Buch 2 mal gelesen hatte, einfach weil ich das Gefühl hatte, nicht das ganze Buch erfasst zu haben.
Nun also hier die erste Buchrezension:
Dafür habe ich "Wenn die Liebe tanzen lernt" von Jean Kwok. Es geht um die 22 jährige Charlie die mit ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester in Chinatown von New York lebt. Sie ist, wie sie sich selbst beschreibt "die Tochter einer Tänzerin und eines Nudelmachers. Meine Mutter war Primabalerina an der berühmten Pekinger Tanzakademie, bevor sie durchbrannte, um meinen Vater zu heiraten: den bestaussehenden Nudelmacher von ganz Peking - so hat sie ihn zumindest beschrieben, bevor sie starb."
Charlie arbeitet als Tellerwäscherin in dem Nudelrestaurant, in dem auch ihr Vater als Nudelmacher arbeitet. Sie ist nicht besonders glücklich über ihren Job, und durch ihre Ungeschicktheit eigentlich auch nicht besonders geeignet. Irgendwo im Buch beschreibt sie sich als die wohl ungeschickteste Tellerwäscherin von ganz China Town.
China Town, das ist anfangs eigentlich auch ihr ganzes Universum. Sie ist kaum einmal aus dem Viertel herausgekommen. Dort fühlt sie sich wohl, ihre beste Freundin lebt und arbeitet auch dort.
Der einzige Ort, wo sie sich wohl fühlt und wo sie aufblüht ist, wenn sie samstags mit ihrer Patentante Yuan Tai Chi unterrichtet.
Ihre kleine Schwester Lisa ist 11 und genau das Gegenteil von Charlie. Sie ist hübsch und hat keine Mühe in der Schule. Das ist auch der Grund, warum beispielsweise abends Lisa aus dem Buch vorliest und nicht Charlie. Sie ist auch der Grund, warum sich Charlie wieder einmal zu einem Bewerbungsgespräch aufrafft. Diese Mal in einem Tanzstudio als Empfangsdame. Kurz und gut sie ist eine schreckliche Empfangsdame und macht auch nach Monaten noch sehr viele Fehler. Doch einer dieser Fehler führt dazu, dass sie die Anfängerstunde leiten muss. Und da wird ihr Talent erkannt. Sie wird zur Tanzlehrerin ausgebildet und beginnt zu unterrichten. Ihr Leben beginnt sich stark zu wandeln. Sie tanzt sich vom "unscheinbaren Entlein zum Schwan" wie es auf dem Buchcover so schön heisst.
Nun zu meinem Fazit. Anfangs hatte ich etwas Mühe mich in das Buch einzufühlen. Aber mit der Zeit hat es mich dann doch gepackt. So sehr dass ich richtig Lust bekommen habe, selbst einen Tanzkurs zu besuchen. Alles in allem ist es ein tolles Buch und ich brauchte nuch circa 5 Tage für die knapp 500 Seiten.